Hamburg                                               
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   Glaukom - Grüner Star

Therapie des Glaukoms

Die Therapie des Glaukoms richtet sich einerseits nach der Ursache.
Andererseits muss eine Drucksenkung das vordringliche Ziel einer Behandlung sein.
Nur so kann weiterer Zerstörung der wichtigen Netzhaut begegnet werden.

Das Glaukom ist eine für das Auge zerstörerische Erkrankung, die therapeutisch oft frustrierend ist.

Medikamente:
Es existieren eine Vielzahl von Medikamenten um den Augeninnendruck zu beeinflussen.
Da das Glaukom einen, meist fortschreitenden Prozess darstellt, versagen häufig irgendwann einmal die Medikamente.
Chirurgische Maßnahmen stellen da eine dauerhaftere Lösung dar...

Operation:
Ein noch sehendes Auge wird heute meist mit dem Laserstrahl behandelt.
Auch ein blindes Auge, bei dem
möglicherweise ein Teil der Sehkraft wiederhergestellt werden kann, wird ähnlich therapiert.

 Chirurgische Glaukomtherapie mittels LASER                                                                                      

Hierbei wird das kammerwasserproduzierende Gewebe im Auge selektiv zerstört. Dies gelingt je nach Methode unterschiedlich gut. Bei der 

-                     Transskleralen Cyclophotokoagulation (TCP) wird der Strahlenkörper im Auge, wo das Kammerwasser produziert wird, durch die weiße Lederhaut hindurch mit dem Laserstrahl beschossen. Hierdurch verbleibt weniger Gewebe, welches Kammerwasser produzieren kann und dadurch kann der Druck sinken. Da man aber das Gewebe, welches getroffen werden soll, nicht direkt sieht, kommt es zu „Kollateralschäden“, die zu einer stärkeren Entzündung im Auge führen, welche nicht sinnvoll ist. 

-                     Bei der Endoskopischen Cyclophotokoagulation (ECP) hingegen kann das zu treffende Gewebe genau eingesehen und damit selektiv zerstört werden. Diese Methode ist sehr neu in der Tiermedizin und auf diesem Kontinent noch nicht verbreitet. In den USA hingegen wird sie von den Pionieren dieser Technik seit gut 4 Jahren mit einer hohen Erfolgsrate eingesetzt. Die Erfolgsraten liegen bei 93% bezüglich der Kontrolle des intraokulären Drucks und 83% in Bezug auf den Erhalt des Sehvermögens.

TSCP  Transsclerale Cyclophotokoagulation
Der Dioden-Laser wird durch die Lederhaut hindurch auf den Ziliarkörper gerichtet. Ringsherum wird so Laser Energie in das Ziliarkörper-Gewebe gesendet. Hierdurch wird eine kontrollierte Verödung des Gewebes erreicht. Der Effekt ist eine verminderte Kammerwasserproduktion und damit eine Senkung des Augendrucks.
 

ECP  Endoskopische Cyclophotokoagulation

 

 

Der rote Pilotstrahl des Lasers ist auf einen Ziliarkörperfortsatz gerichtet um ihn zu veröden

. Der Laserstrahl kann somit unter endoskopischer Sichtkontrolle von innen auf den Ziliarköroper gerichtet werden. Es kann noch kontrollierter und mit weniger Kollateralschäden der Effekt der Drucksenkung herbeigeführt werden.